Julia S.
Wolfgang S.
Karin L.
Traudl N.

Alle Artikel aus der Kategorie ‘LebensLust’



LebensLust

Opa, erzähl von früher!

Geschrieben von Julia S. am 31. März 2010
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Julia, 17, erzählt von ihrem Verhältnis zu ihren Großeltern – und wie es sich im Lauf der Jahre gewandelt hat:

Großeltern

“Opa erzähl von früher!” Welches Kind hat dies noch nie eingefordert? Immer wieder diese eine Frage, weil man sich selbst von “früher” nichts vorstellen kann, weil früher für eine 5-jährige die 1970er Jahre, aber ebensogut auch die Zeit des Mittelalters oder die Antike sein kann.  Und weil es etwas ist, was teilweise nicht einmal die eigenen Eltern wissen. Es ist für eine 5-jährige ein großes Fragezeichen, eine Art Geheimnis, und das will man als Kind natürlich lüften. Und welches Kind hat auf diese Forderung noch nie die Antwort bekommen: “Ach Kind, früher war alles ganz anders” ?! (weiterlesen…)

Wolfgang, ehrenamtlich tätig in der Mobilen Werkstatt Hasenbergl in München, erzählt.

Seit vielen Jahren arbeite ich ehrenamtlich mit in der Mobilen Werkstatt Hasenbergl. Das Hasenbergl ist ein Stadtteil im Norden von München, der von Politik und Öffentlichkeit gerne als „sozialer Brennpunkt“ bezeichnet wird. Tatsache ist, hier leben viele Menschen, die Hilfen zum Lebensunterhalt bekommen, wie z.B. Hartz IV. Da kann man sich keine großen Sprünge leisten, und wenn die Waschmaschine ihren Geist aufgibt, ist das für eine Familie oder einen alten Menschen schon eine echte Katastrophe. Dann kommen wir – die Ehrenamtlichen von der Mobilen Werkstatt. Wir reparieren unentgeltlich, was so an Elektrogeräten kaputt geht. Warum wir das machen?

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Karin, Ehrenamtliche im Projekt Leuchtturm des Caritas-f-net in München, berichtet über ihre erste Nachhilfeschülerin.

Foto: DiCV München und Freising, Nachhilfe

Auf Anfrage der Schulleiterin  einer Ismaninger Grundschule betreue ich seit Oktober 2009 ein Mädchen der 4. Klasse bei den Hausaufgaben, und zwar 4 x in der Woche für maximal 2 Stunden täglich. Da das Kind bis dahin so gut wie nie Hausaufgaben gemacht hat, und wohl auch die Eltern darauf nicht geachtet haben, wurde von der Klassenlehrerin sehr begrüßt, dass ich mich dazu bereit erklärt habe. 

Das Kind hat einen Migrationshintergrund. Die Mutter spricht deutsch, der Vater nach meinen Informationen nur seine Muttersprache. Die Eltern waren einverstanden mit der Betreuung. Von der Klassenlehrerin bekomme ich viel Unterstützung, die dortige Sozialpädagogin ist in diesem Fall auch tätig. (weiterlesen…)

LebensLust

Zwei spontane Monate in Bozen

Geschrieben von Traudl N. am 25. März 2010
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Traudl, Seniorin, freiwillig engagiert im Caritas-f-net, erzählt.

Foto: DiCV München und Freising, Italien

Ich hatte mich beim Caritas-Freiwilligen-Netz in München für das Grundtvig-Programm interessiert, einen Freiwilligen-Austausch mit Südtirol. Nach den Feiertagen im Neuen Jahr ging plötzlich alles sehr schnell. Ein Rundschreiben der Caritas Bozen wurde nach einigen Rückfragen zwischen München und Bozen sehr schnell in die Tat umgesetzt. Das hieß, dass ich in München alles so organisieren musste, um ein Haus, einige Verpflichtungen und Freunde so zu verlassen, dass ich abkömmlich war für diesen Zeitraum. Ich hatte mich für Februar und März verpflichtet; aber die geplante Seniorenwoche im Blindenzentrum Bozen war bereits vom 30.1. ab geplant, und so machte ich mich am chaotischsten Wintertag in Bayern, am Donnerstag dem 28. Januar, auf den Weg nach Bozen -  nachdem ich mich durch den frisch gefallenen Tiefschnee geschaufelt hatte.  Nach 4 ½ Stunden Fahrt kam ich dann aber gut bei Herrn Osthoff an. (weiterlesen…)