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	<title>Kommentare für ÜberLebensKünstler</title>
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	<description>Alte Menschen sind Experten fürs Leben</description>
	<lastBuildDate>Fri, 30 Jul 2010 07:45:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu 10 Fragen von Irla Wulf</title>
		<link>http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/archives/126/comment-page-1#comment-38650</link>
		<dc:creator>Irla Wulf</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:45:37 +0000</pubDate>
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		<description>Nachtrag: Vier meiner Enkel leben nicht (oder nicht mehr) in Parchim. Keiner würde mir Briefe schreiben. Aber mailen und chatten schon- und so haben wir eine Brücke zu einander. Töpferoma läßt grüßen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Nachtrag: Vier meiner Enkel leben nicht (oder nicht mehr) in Parchim. Keiner würde mir Briefe schreiben. Aber mailen und chatten schon- und so haben wir eine Brücke zu einander. Töpferoma läßt grüßen.</p>
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		<title>Kommentar zu 10 Fragen von Irla Wulf</title>
		<link>http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/archives/126/comment-page-1#comment-38422</link>
		<dc:creator>Irla Wulf</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 22:48:35 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo Stefan, ich versuch`s mal. Ich bin fast 70 und siebenfache Großmutter. Näheres siehe unter www.guter-ton.de
Zu 1. Ich denke, das muß man auch wollen, dazu gehört für mich, daß ich das Alter in der jeweiligen Phase annehme- auch mit den weniger angenehmen Seiten. Dann hält es schon noch viele Überraschungen bereit. Neugier auf Menschen und neue Erfahrungen hält im Kopf fit und hilft einem, sich selber gut zu finden. Das ist, denke ich, nicht viel anders als bei jungen Menschen. Allerdings wird man im günstigsten Falle mit sich und anderen im Alter nachsichtiger, und das ist gut so.
2. ergibt sich fast aus 1.: vorwiegend Segen (ist aber meine ganz persönliche Sicht). Viele Dinge werden unwichtiger, andere ganz wichtig (was geht noch, mit wem kann ich das teilen?)
3. Na ja, Gicht und Arthrose lassen grüßen und der hohe Blutdruck auch. Letzteren kann man medikamentös in Schach halten. Ersteres macht meinem Mann und mir morgens sehr zu schaffen (steife Knochen). Na und? Stehen wir eben später auf, nehmen uns erst nachmittags richtig was vor. Geht es uns gut, passiert mehr-geht es mal nicht so gut: Morgen ist ein neuer Tag.- Der Chirurg hat mir kürzlich eine OP gegen Gichtknoten und Arthrose im Daumen angeboten- aber Gips. Ich erklärte ihm, dazu hätte ich keine zeit, weil ich jeden Tag Töpfergruppen habe. Er: Na wenn Sie töpfern, tun Sie sich den besten Gefallen. Da brauche ich Sie auch nicht zu operieren.
4. Das wäre ein abendfüllendes Programm, denn ich bin nicht nur 45 Jahre verheiratet, sondern habe den Großteil meines Lebens in der DDR verbracht. Das war-, wegen Unangepaßtheit-, oft schwer. Aber es war auch schön und lohnend mit reichen Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. Die können durch keine Konsumgesellschaft aufgewogen werden.
5. Briefe geschrieben- sich getroffen im Jugendkreis, bei Freizeiten, im Kino, beim Tanzen- und dann was &quot;festgemacht&quot;. Manchmal denke ich, diese Kontakte waren nicht so kurzlebig. Manche halten bis heute.
6. Familie war sehr wichtig in meiner Kindheit (Nachkriegszeit). Da ging ohne Familie nichts, sonst wären wir wohl verhungert. Dann unsere eigene Familie- war ein sicherer Hort und für alle beteiligten eine Ort des ständigen Lernens voneinander. Ich denke, daß Grundwerte und soziales Verhalten hier ihren Ursprung haben. Allerdings gab es viel Freiheit für jeden in unserer Familie. Wir wußten zwar immer, wo der andere sich grade aufhält und wann er ungefähr wiederkommt(war hier schon wichtig), aber keiner hat dem anderen rein geredet. Daß beide Eltern immer voll berufstätig waren, ging auch nur, weil alle das geschultert haben.
7. Das war ja nun eingeschränkt, aber auch doch schön: Urlaub über die Gewerkschaft an der Ostsee, im Harz oder in der Tschechoslowakei. Die Gehälter waren zwar klein, aber so was war erschwinglich.
Die Kinder fuhren außerdem-, ebenfalls erschwinglich-, ins Ferienlager, mußten da aber ein gewisses Maß an &quot;Rotlichtbestrahlung&quot; ertragen. Gern fuhren sie in der Konfirmandenzeit und später zu Freizeiten. Außerdem jährlich mindesten 1 x zu meinen Eltern ins Erzgebirge.
8. Die gab es bei uns nicht. Es gab Streußelschnecken (ca. 12 -15 cm Durchmesser) für 10 Pfennige.
Ich fand meine Kindheit gut und habe viel tätige und fantasievolle Liebe erfahren. Heute bringe ich meinen Enkeln nahe, daß man spielen und basteln und alles mögliche kann ohne Fernseher und PC, und ich lerne von ihnen, mit PC neue Welten zu entdecken (mailen, Chatten, Facebook etc.)
Für meine Enkel freue ich mich, daß sie reisen können wohin sie wollen und so weit das selbst gesparte und verdiente Geld reicht (kleiner Zuschuss inclusive). Und ich freue mich, daß sie lernen und studieren können, wie es ihren Gaben und Neigungen entspricht- und keiner fragt nach der politischen Einstellung der Eltern.
10. Wie gute Lernpartner undrespektvolle Freunde. Ich denke aber, da gilt das alte Sprichwort:&quot;Wie ich in den Wald hinein rufe, schallt es heraus...&quot; 
Kannst Du damit was anfangen? Viel Spaßbeim Lesen und nachdenken! Irla Wulf, gen. Töpferoma</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo Stefan, ich versuch`s mal. Ich bin fast 70 und siebenfache Großmutter. Näheres siehe unter <a href="http://www.guter-ton.de" rel="nofollow">http://www.guter-ton.de</a><br />
Zu 1. Ich denke, das muß man auch wollen, dazu gehört für mich, daß ich das Alter in der jeweiligen Phase annehme- auch mit den weniger angenehmen Seiten. Dann hält es schon noch viele Überraschungen bereit. Neugier auf Menschen und neue Erfahrungen hält im Kopf fit und hilft einem, sich selber gut zu finden. Das ist, denke ich, nicht viel anders als bei jungen Menschen. Allerdings wird man im günstigsten Falle mit sich und anderen im Alter nachsichtiger, und das ist gut so.<br />
2. ergibt sich fast aus 1.: vorwiegend Segen (ist aber meine ganz persönliche Sicht). Viele Dinge werden unwichtiger, andere ganz wichtig (was geht noch, mit wem kann ich das teilen?)<br />
3. Na ja, Gicht und Arthrose lassen grüßen und der hohe Blutdruck auch. Letzteren kann man medikamentös in Schach halten. Ersteres macht meinem Mann und mir morgens sehr zu schaffen (steife Knochen). Na und? Stehen wir eben später auf, nehmen uns erst nachmittags richtig was vor. Geht es uns gut, passiert mehr-geht es mal nicht so gut: Morgen ist ein neuer Tag.- Der Chirurg hat mir kürzlich eine OP gegen Gichtknoten und Arthrose im Daumen angeboten- aber Gips. Ich erklärte ihm, dazu hätte ich keine zeit, weil ich jeden Tag Töpfergruppen habe. Er: Na wenn Sie töpfern, tun Sie sich den besten Gefallen. Da brauche ich Sie auch nicht zu operieren.<br />
4. Das wäre ein abendfüllendes Programm, denn ich bin nicht nur 45 Jahre verheiratet, sondern habe den Großteil meines Lebens in der DDR verbracht. Das war-, wegen Unangepaßtheit-, oft schwer. Aber es war auch schön und lohnend mit reichen Erfahrungen, die ich nicht missen möchte. Die können durch keine Konsumgesellschaft aufgewogen werden.<br />
5. Briefe geschrieben- sich getroffen im Jugendkreis, bei Freizeiten, im Kino, beim Tanzen- und dann was &#8220;festgemacht&#8221;. Manchmal denke ich, diese Kontakte waren nicht so kurzlebig. Manche halten bis heute.<br />
6. Familie war sehr wichtig in meiner Kindheit (Nachkriegszeit). Da ging ohne Familie nichts, sonst wären wir wohl verhungert. Dann unsere eigene Familie- war ein sicherer Hort und für alle beteiligten eine Ort des ständigen Lernens voneinander. Ich denke, daß Grundwerte und soziales Verhalten hier ihren Ursprung haben. Allerdings gab es viel Freiheit für jeden in unserer Familie. Wir wußten zwar immer, wo der andere sich grade aufhält und wann er ungefähr wiederkommt(war hier schon wichtig), aber keiner hat dem anderen rein geredet. Daß beide Eltern immer voll berufstätig waren, ging auch nur, weil alle das geschultert haben.<br />
7. Das war ja nun eingeschränkt, aber auch doch schön: Urlaub über die Gewerkschaft an der Ostsee, im Harz oder in der Tschechoslowakei. Die Gehälter waren zwar klein, aber so was war erschwinglich.<br />
Die Kinder fuhren außerdem-, ebenfalls erschwinglich-, ins Ferienlager, mußten da aber ein gewisses Maß an &#8220;Rotlichtbestrahlung&#8221; ertragen. Gern fuhren sie in der Konfirmandenzeit und später zu Freizeiten. Außerdem jährlich mindesten 1 x zu meinen Eltern ins Erzgebirge.<br />
8. Die gab es bei uns nicht. Es gab Streußelschnecken (ca. 12 -15 cm Durchmesser) für 10 Pfennige.<br />
Ich fand meine Kindheit gut und habe viel tätige und fantasievolle Liebe erfahren. Heute bringe ich meinen Enkeln nahe, daß man spielen und basteln und alles mögliche kann ohne Fernseher und PC, und ich lerne von ihnen, mit PC neue Welten zu entdecken (mailen, Chatten, Facebook etc.)<br />
Für meine Enkel freue ich mich, daß sie reisen können wohin sie wollen und so weit das selbst gesparte und verdiente Geld reicht (kleiner Zuschuss inclusive). Und ich freue mich, daß sie lernen und studieren können, wie es ihren Gaben und Neigungen entspricht- und keiner fragt nach der politischen Einstellung der Eltern.<br />
10. Wie gute Lernpartner undrespektvolle Freunde. Ich denke aber, da gilt das alte Sprichwort:&#8221;Wie ich in den Wald hinein rufe, schallt es heraus&#8230;&#8221;<br />
Kannst Du damit was anfangen? Viel Spaßbeim Lesen und nachdenken! Irla Wulf, gen. Töpferoma</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Opa, erzähl von früher! von Julia</title>
		<link>http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/archives/91/comment-page-1#comment-7</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 11:09:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/?p=91#comment-7</guid>
		<description>Vielen Dank Marc für Ihren Kommentar. Pauline hat sicherlich einen ähnlichen Blickwinkel auf ihre Großeltern wie ich auf die meinigen. An ihrem Text ist auch die Entwicklung gut zu sehen, die auch ich im Laufe der Jahre gemacht habe. Allerdings würde ich niemals von meinen Großeltern oder überhaupt einer anderen Person behaupten, dass sie perfekt ist. Ich denke vielmehr, dass eine Person ihre kleinen Macken und vorallem ihre Geschichte ausmacht. Als kleines Kind denkt man immer, dass die &quot;großen Leute&quot; perfekt sind doch wenn man zu Ihnen gehört, d.h. selbst älter geworden ist, versteht man, dass sie es gar nicht sind und auch meistens gar nicht sein wollen. Denn das wäre irgendwie langweilig.
Ich danke Ihnen trotzdem für Ihr tolles Feedback und über die Verlinkung zu diesem sehr interessanten Blogbeitrag!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank Marc für Ihren Kommentar. Pauline hat sicherlich einen ähnlichen Blickwinkel auf ihre Großeltern wie ich auf die meinigen. An ihrem Text ist auch die Entwicklung gut zu sehen, die auch ich im Laufe der Jahre gemacht habe. Allerdings würde ich niemals von meinen Großeltern oder überhaupt einer anderen Person behaupten, dass sie perfekt ist. Ich denke vielmehr, dass eine Person ihre kleinen Macken und vorallem ihre Geschichte ausmacht. Als kleines Kind denkt man immer, dass die &#8220;großen Leute&#8221; perfekt sind doch wenn man zu Ihnen gehört, d.h. selbst älter geworden ist, versteht man, dass sie es gar nicht sind und auch meistens gar nicht sein wollen. Denn das wäre irgendwie langweilig.<br />
Ich danke Ihnen trotzdem für Ihr tolles Feedback und über die Verlinkung zu diesem sehr interessanten Blogbeitrag!</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Opa, erzähl von früher! von Marc</title>
		<link>http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/archives/91/comment-page-1#comment-6</link>
		<dc:creator>Marc</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Mar 2010 09:53:11 +0000</pubDate>
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		<description>Eine ähnliche Erfahrung macht auch Pauline. Die kindliche Sicht auf die Großeltern verändert sich mit den Jahren. Aber auch Pauline weiß, was sie an ihren perfekten Großeltern hat. 
http://blog.experten-fuers-leben.de/meine-perfekten-groseltern/181/trackback/</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Eine ähnliche Erfahrung macht auch Pauline. Die kindliche Sicht auf die Großeltern verändert sich mit den Jahren. Aber auch Pauline weiß, was sie an ihren perfekten Großeltern hat.<br />
<a href="http://blog.experten-fuers-leben.de/meine-perfekten-groseltern/181/trackback/" rel="nofollow">http://blog.experten-fuers-leben.de/meine-perfekten-groseltern/181/trackback/</a></p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein neuer Mitbewohner von Julia</title>
		<link>http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/archives/52/comment-page-1#comment-5</link>
		<dc:creator>Julia</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Mar 2010 11:26:55 +0000</pubDate>
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		<description>Sie haben echt meinen vollen Respekt. Ich denke nicht, dass ich dauerhaft mit meinen Großeltern zusammenleben könnte. Ich habe diese zwar wirlich sehr lieb, allerdings haben sie eine komplett andere Lebensform und teilweise etwas veraltete Ansichten, die sich von den Meinigen unterscheiden.
Auf der anderen Seite ist ein Alters-/Seniorenheim auch eine sehr gute Alternative für einen älteren, einsamen Menschen, der Pflege bedarf, sich etwas Gesellschaft wünscht und nicht von seiner Familie gepflegt werden kann/will. Allerdings muss man darauf achten eine gute und geeignete Einrichtung für die jeweilige Person zu finden, dei auch im Fall einer längeren Pflege oder einem schwereren Krankheitsverlauf geeignet erscheint.
Abschließend lässt sich sagen, dass es immer von der zu pflegenden Person und der Familiensituation abhängt, welche der beiden Optionen sich anbietet. 
Sie haben jedoch für Ihre Wahl meine größte Bewunderung und ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sie haben echt meinen vollen Respekt. Ich denke nicht, dass ich dauerhaft mit meinen Großeltern zusammenleben könnte. Ich habe diese zwar wirlich sehr lieb, allerdings haben sie eine komplett andere Lebensform und teilweise etwas veraltete Ansichten, die sich von den Meinigen unterscheiden.<br />
Auf der anderen Seite ist ein Alters-/Seniorenheim auch eine sehr gute Alternative für einen älteren, einsamen Menschen, der Pflege bedarf, sich etwas Gesellschaft wünscht und nicht von seiner Familie gepflegt werden kann/will. Allerdings muss man darauf achten eine gute und geeignete Einrichtung für die jeweilige Person zu finden, dei auch im Fall einer längeren Pflege oder einem schwereren Krankheitsverlauf geeignet erscheint.<br />
Abschließend lässt sich sagen, dass es immer von der zu pflegenden Person und der Familiensituation abhängt, welche der beiden Optionen sich anbietet.<br />
Sie haben jedoch für Ihre Wahl meine größte Bewunderung und ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie alles Gute.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein neuer Mitbewohner von Martin</title>
		<link>http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/archives/52/comment-page-1#comment-3</link>
		<dc:creator>Martin</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 07:59:58 +0000</pubDate>
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		<description>@B.F.: Sie haben Ihren Großvater aufgenommen um &quot;ihm das Altenheim zu ersparen&quot;. Jetzt lebt er bei Ihnen. Sie schreiben, dass sie ihn lieb haben, aber dass er nervig ist und Sie um Kraft beten. Wie geht es Ihrem Großvater? Er musste sein ganzes bisheriges Leben aufgeben. Sein Haus und wahrscheinlich auch die meisten Dinge, mit denen er sich umgeben hat. Jetzt hängt seine Zukunft davon ab, ob und wie lange Sie ihn ertragen. Ein Altenheim ist nicht automatisch die schlechteste Lösung. Es gibt heute viele Heime, in denen die Bewohner ein eigenes Appartment haben, mit ihren eigenen Möbeln und einer Privatsphäre. Sie leben dort zwar &quot;mit Pflege&quot;, aber es ist kein so persönliches Miteinander-Leben wie in einem Haus mit der Familie. Das muss nicht nur ein Nachteil sein! Wenn die Familie den Opa oder die Oma besucht, wenn reger Kontakt herrscht, kann ein Altenheim unter Umständen sogar &quot;würdevoller&quot; sein, weil mehr Selbständigkeit gewahrt ist. Weil die Familie weniger Rücksichten im Alltag nehmen muss, die Nerven nicht blank liegen und die gemeisame Zeit dadurch unbeschwert genossen werden kann. Voraussetzung ist natürlich, dass die Familie diesen Kontakt sehr intensiv hält.... Aber ich habe auch großen Respekt vor Ihrem Schritt und wünsche Ihnen, dass Sie alle gut damit leben können.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>@B.F.: Sie haben Ihren Großvater aufgenommen um &#8220;ihm das Altenheim zu ersparen&#8221;. Jetzt lebt er bei Ihnen. Sie schreiben, dass sie ihn lieb haben, aber dass er nervig ist und Sie um Kraft beten. Wie geht es Ihrem Großvater? Er musste sein ganzes bisheriges Leben aufgeben. Sein Haus und wahrscheinlich auch die meisten Dinge, mit denen er sich umgeben hat. Jetzt hängt seine Zukunft davon ab, ob und wie lange Sie ihn ertragen. Ein Altenheim ist nicht automatisch die schlechteste Lösung. Es gibt heute viele Heime, in denen die Bewohner ein eigenes Appartment haben, mit ihren eigenen Möbeln und einer Privatsphäre. Sie leben dort zwar &#8220;mit Pflege&#8221;, aber es ist kein so persönliches Miteinander-Leben wie in einem Haus mit der Familie. Das muss nicht nur ein Nachteil sein! Wenn die Familie den Opa oder die Oma besucht, wenn reger Kontakt herrscht, kann ein Altenheim unter Umständen sogar &#8220;würdevoller&#8221; sein, weil mehr Selbständigkeit gewahrt ist. Weil die Familie weniger Rücksichten im Alltag nehmen muss, die Nerven nicht blank liegen und die gemeisame Zeit dadurch unbeschwert genossen werden kann. Voraussetzung ist natürlich, dass die Familie diesen Kontakt sehr intensiv hält&#8230;. Aber ich habe auch großen Respekt vor Ihrem Schritt und wünsche Ihnen, dass Sie alle gut damit leben können.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein neuer Mitbewohner von suse1</title>
		<link>http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/archives/52/comment-page-1#comment-2</link>
		<dc:creator>suse1</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Mar 2010 12:54:51 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.ueber-lebens-kuenstler.de/?p=52#comment-2</guid>
		<description>Ich finds toll das ihr euren opa zu euch geholt habt. ich weiß nicht ob wir das auch machen würden. ich hab meinen opa und meine oma zwar lieb aber sie immer da zu haben.... ich weiß nicht. vielleicht würden die dann auch noch an mir rummeckern da reichen schon meine eltern.... und ich weiß auch nicht ob meine großeltern immer mit meinen eltern zusammen sein würden, die streiten auch wenn wir uns sehen, weihnachten oder ostern oder so.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich finds toll das ihr euren opa zu euch geholt habt. ich weiß nicht ob wir das auch machen würden. ich hab meinen opa und meine oma zwar lieb aber sie immer da zu haben&#8230;. ich weiß nicht. vielleicht würden die dann auch noch an mir rummeckern da reichen schon meine eltern&#8230;. und ich weiß auch nicht ob meine großeltern immer mit meinen eltern zusammen sein würden, die streiten auch wenn wir uns sehen, weihnachten oder ostern oder so.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
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